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WHITE DENIM

Im Jahre 1949 schrieb Albert Camus in seinem philosophischen Essay „Der Mythos des Sisyphos“: „Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang.“ 15 Jahre später machte Richard Wayne Penniman a.k.a. Little Richard daraus: „Wop bop a loo bop a wop bam boom“. Diese unbestreitbar kraftvolle Vokalisation, sagt James Petralli, der Frontmann von White Denim, könne jederzeit jeden Menschen entzünden. Nach über zehn Jahren und sieben Studioalben spinnen White Denim diesen Faden immer weiter. Die Band aus Austin habe die besten Platten aller Zeiten studiert, um weiterhin so gute einfache Musik machen zu können wie bisher, zu der man trinken, tanzen und sich prügeln kann. Das gilt in erster Linie für die Live-Präsenz der Texaner: Vor allem in den Anfangstagen waren die Aufnahmen doch deutlich verspielter und experimenteller als die vollen psychedelischen Bluesrock-Bretter, aus denen die Jungs ihre inspirierten Bühnen-Jams bauten. Auf ihren jüngsten Platte „Corsicana Lemonade“ und „Stiff“ haben sie ihr Sound-Vokabular etwas reduziert. Irgendwo zwischen Black Keys und Jack White, Wilco und Thin Lizzy und den Allman Brothers lag die Musik von Sänger und Gitarrist Petralli und Bassist Steve Terebecki. Mit dem neuen Album „Performance“, das im August erscheinen soll, verändern White Denim ihr Klangspektrum erneut. Zusammen mit dem neuen Keyboarder Michael Hunter und dem neuen Drummer Conrad Choucroun, in einem neuen Studio, mit einer neuen Art und Weise die Songs zu schreiben, ist das Quartett dem ursprünglichen Klang Amerikas noch weiter auf den Grund gegangen. Da finden Glam Rock-Stücke, Gitarrenduelle, abseitige Jazz-Anklänge, Country-Zitate und allerhand andere seltsame Ausflüge in verschiedene Spielarten statt. Petrallis Stimme changiert noch immer zwischen soulig und Singer/Singwriter, außer er bricht aus und verwandelt sich in einen kindlich-fröhlichen Rock’n’Roll-Shouter. Gerade diese Unberechenbarkeit macht White Denim zu einem aufregenden Live-Act: Man weiß nie, was einen erwartet, außer dass es mit Vollgas durch die Nacht geht. Im November kommen die Jungs für drei exklusive Shows nach Deutschland.


Booking: Mario Stresow

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