details
anzeigen

THE DIRTY NIL

Master Volume bezeichnet die Lautstärke, die aus der Endstufe kommt. Wird sie hoch gedreht, nimmt, simpel gesagt, die Verzerrung einer angeschlossenen Gitarre entsprechend zu. So weit die Theorie. Die Praxis ist „Master Volume“, das zweite Album von The Dirty Nil, welches im September erschienen ist. Die Kanadier rocken auf der Platte wie Hölle und beweisen erneut, dass sie die Zukunft des Alternative Rock’n’Punk sind. 2011 traten sie mit ihrer ersten Single „Fuckin' Up Young“ aus der Dunkelheit des versifften Probenraums ans Licht der nicht besser beleumundeten Clubs und haben seither nicht wieder nachgelassen. Schon das Debütalbum „Higher Power“ spielte in der obersten Liga mit und hatte entsprechenden Erfolg. Es folgten 350 Shows in den vergangenen drei Jahren auf der ganzen Welt, der Support-Slot für The Who vor 50.000 Menschen und der Gewinn des Juno Award als Breakthrough Group of the Year. Nicht schlecht für ein paar Großmäuler und Jungspunde aus dem malerisch ruhigen Dundas, Ontario. Ordentlich Krach machen sie auch auf der neuen Platte, auf der sie unter anderem ihre Erfahrungen von langen Reisen um die Welt verarbeiten: Wie jede Gruppe von wahren Künstlern, kanalisieren The Dirty Nil Traumata in ihrer Musik: Auf „Master Volume“ manifestiert sich die erschütternde Erfahrung, Nacht für Nacht das Innere von Amerikas ekelhaftesten Hotels zu sehen. Aber für The Dirty Nil geht die Wirkung von Non-Stop-Touren weit über die Übersetzung von Ein-Stern-Trip-Advisor-Rezensionen in Songs hinaus. Produziert von John Goodmanson ist es eine Platte geworden, die knirscht und groovt und welche die unverminderte, rohe Kraft von The Dirty Nil in kontrollierten Wellen freisetzt. Es ist weniger ein Sprint als ein Stolzieren. Bepackt mit stetig groovenden Songs über das schnelle Treiben und lebensbejahenden Hymnen über junges Sterben, verstärkt das Teil schließlich die wichtigste Eigenschaft von The Dirty Nil: sich weigern definiert zu werden. Sie sind zu melodisch und muskulös, um reiner Punk zu sein, aber zu rau und verspult, um als straighter Pop durchzugehen; zu vorlaut, um offen politisch zu sein, aber immer noch im Einklang mit der unruhigen, ängstlichen Energie der Zeit, in der wir leben. Bereits im Juli haben The Dirty Nil bei zwei tollen Shows einen krachigen Einblick in ihr Gefühlsleben gegeben. Jetzt haben die Kanadier bestätigt, dass sie im Februar für eine ausgedehnte Tour zu uns zurückkehren werden.


Booking: Bernie Schick

  • — München | Strom

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    VISIONS, FUZE, SLAM, laut.de, Testspiel.de, Allschools

    Tickets
  • — Stuttgart | Goldmarks

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    VISIONS, FUZE, SLAM, laut.de, Testspiel.de, Allschools

    Tickets
  • — Weinheim | Café Central

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    VISIONS, FUZE, SLAM, laut.de, Testspiel.de, Allschools

    Tickets
  • — Köln | Luxor

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    VISIONS, FUZE, SLAM, laut.de, Testspiel.de, Allschools

    Tickets
  • — Hannover | Lux

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    VISIONS, FUZE, SLAM, laut.de, Testspiel.de, Allschools

    Tickets
  • — Hamburg | Headcrash

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    Hamburger Morgenpost, VISIONS, FUZE, SLAM, laut.de, Testspiel.de, Allschools

    Tickets
  • — Berlin | Musik & Frieden

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    VISIONS, FUZE, SLAM, laut.de, Testspiel.de, Allschools

    Tickets
  • — Leipzig | Naumanns

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    VISIONS, FUZE, SLAM, laut.de, Testspiel.de, Allschools

    Tickets
  • — Wiesbaden | Schlachthof (Kesselhaus)

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    VISIONS, FUZE, SLAM, laut.de, Testspiel.de, Allschools

    Tickets