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STEVE SMYTH

Leider muss das Konzert von Steve Smyth in Hamburg infolge der bekannten Entwicklungen verlegt werden. Die Geschehnisse der letzten Wochen zeigen, dass in Deutschland und in vielen anderen Ländern aufgrund behördlicher Anordnungen Veranstaltungen nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden können. Bei international auftretenden Künstlern kann es wie in diesem Fall dazu kommen, dass dadurch Auftritte in Deutschland betroffen sind, auch wenn diese terminlich hinter dem aktuellen Verbotszeitraum liegen. Nachholtermin ist der 11.11.2021. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit.


Steve Smyth nannte sein erstes Album einfach „Release“ und verpackte die CD in saugfähige Pappe, die liebevoll von Hand mit einer braunen, an Kaffee gemahnenden Flüssigkeit gebatikt und zur Hülle vernäht wurde. Das kleine Kunstwerk, jedes Stück ein Unikat, fasst sich warm und ein wenig spröde an, das Format ist größer als eine ein normales Jewel Case und passt folglich in kein herkömmliches Musikregal. Genau wie das, was auf der Platte zu hören ist. Smyth singt in allen Tönen vom göttlich hohen Falsett bis in den Keller, wo alles Elend der Welt haust. Er krächzt und jauchzt, er frohlockt und schmettert, er flüstert und spielt dazu seine Musik mal solo, mal mit kleiner Besetzung. „Hits interessieren mich nicht“, hat er mal gesagt, „ich will Musik machen, die in keine Schublade gesteckt wird oder einem bestimmten Genre zugeordnet werden kann, aber unverwechselbar als meine erkennbar ist.“ Seit seiner Kindheit war Smyth immer von Musik umgeben. Er lernte Gitarre, hörte die sonntäglichen Gospel Sessions und spielte bereits als Teenager in mehreren kurzlebigen Bands mal Folk, mal Grunge, mal Punk. Später kamen mit der poetischen Klasse von Bob Dylan, der trunkenen Stimmung des frühen Tom Waits, der Melancholie von Jeff Buckley und dem engagieren Folk von Pete Seeger weitere musikalische Vorbilder dazu. All das bündelt Smyth in seinen fantastischen Songs zwischen Bar-Hymne und ätherischem Gebet. Nach seinem Debüt begann er zu reisen, zunächst nach Europa und Kalifornien, wo die Songs des zweiten Albums „Exit“ entstanden. Inzwischen ist Smyth in Barcelona gelandet und arbeitet im Moment an einem neuen Projekt: Vier EPs sollen unter den Titeln „Blood“, „Matches“, „Fractures“ und „Celebration“ gebündelt werden. Smyth erzählt darin die Story einer menschlichen Katastrophe und Erlösung. Als erster Akt erschien vor Kurzem die Single „Stages“, im März folgt die EP „Blood“, und im Mai kommt er für eine exklusive Show nach Hamburg.


Booking: Mario Stresow

  • — Hamburg | Molotow SkyBar

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    Hinweis verlegt vom 28.05.2020 & 22.10.2020

    Tickets

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