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STEVE MASON

Steve Mason gehört zu den innovativen Musikern, die nicht immer den Stellenwert zuerkannt bekommen, den sie verdienen. Um es mal zurückhaltend zu formulieren. Der Schotte war Gründungsmitglied von The Beta Band, die in den Neunzigern einen ganz eigenen Sound entwickelten und wahlweise den Space Pop erfanden, den Folk revolutionierten – im Genre Folktronica dürften sie ziemlich lange die einzigen Vertreter gewesen sein – oder Sample-Techniken ins Singer/Songwriter-Gewerbe brachten. Alles zu dieser Zeit noch so neu und unerhört, wie man es sich heute kaum noch vorstellen kann. Aber wer sowohl Oasis als auch Radiohead zu seinen Fans zählen kann und im Film „High Fidelity“ namentlich und lobend erwähnt und gespielt wird, wird schon ordentlich Einfluss gehabt haben. Nach der Auflösung machte sich Mason unter so schönen Künstlernamen wie King Biscuit Time und Black Affair selbstständig, bis er 2010 endlich sein erstes Solo-Album „Boys Outside“ auf den Markt brachte. Jetzt hat der erklärte Mod wieder einmal einen neuen Weg gesucht: Nach zwei weiteren Platten unter eigenem Namen erscheint Anfang 2019 „About The Light“, ein Werk, das er sensationeller Weise einfach so mit einer großen Band mit Backgroundsängerinnen komplett im Studio eingespielt hat. Und doch hört sich schon der erste Schlagzeugschlag, der ersten Single „Stars Around My Head“, gar nicht nach einer Live-Aufnahme an. Aber was zunächst an Grandmaster Flashs Auftakt von „New York New York“ erinnert, entwickelt sich zu einer großen Hymne und gibt den Weg vor zu einem Sound, der so nah wie möglich am Live-Erlebnis eines Steve-Mason-Konzerts ist, wie es nur geht. Das verspricht einen großen Abend, wenn der Meister im Februar für eine exklusive Show nach Berlin kommt.


Booking: Thomas Koester

  • — Berlin | Auster Club

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