Vor zwei Wochen hat Sam Fender einen neuen Song veröffentlicht, den er selbst als einen seiner wichtigsten bezeichnet. In „Dead Boys“ geht es genau darum: junge Männer, die den Freitod wählen, aus welchen Gründen auch immer, die mit den an sie gestellten Ansprüchen nicht mehr klar kommen, die einfach keinen Ausweg mehr sehen. „Ich habe den Song geschrieben, nachdem ich einige meiner Bekannten verloren habe“, sagt der Engländer über das Stück, „ich besinge darin meine Heimatstadt, aber eigentlich ist es ein globales Problem.“ „Dead Boys“, eine Vorab-Single seiner kommenden EP, zeigt erneut, was Fenders Qualitäten sind: Neben seinem großen sozialen und politischen Bewusstsein ist es vor allem sein Talent, schwierige Themen in große Melodien und Hooks zu verpacken, die sofort im Kopf bleiben. Zusammen mit seiner hohen, eindringlichen Stimme setzen sich so Musik und Geschichte sofort fest. Das galt schon für „Play God“, seiner ersten Single aus dem Jahr 2017, die sofort in die Playlists der BBC aufgenommen wurde und inzwischen auch auf dem Soundtrack von „Fifa 19“ gelandet ist, was Fender ebenso begeistert: „Wenn das jemand meinen 12-Jährigen Selbst erzählt hätte, hätte es sich vor Aufregung in die Hose gemacht.“ Aber der Brite war zuvor schon ein gestandener Musiker, mit viel Erfahrung. Er hat in allen Clubs seiner Gegend gespielt und stand dabei im Vorprogramm von Größen wie Catfish and the Bottlemen, Hozier, Willy Mason, Ben Howard oder Michael Kiwanuka. Später folgten UK-Tourneen mit Nick Mulvey, Vant, George Ezra und europaweit mit Bear’s Den, Declan McKenna und Dermot Kennedy. Da war Fender wohlgemerkt gerade mal um die 20 Jahre alt und ohne Plattenvertrag und Veröffentlichung. Sein Mumm, seine frischen Lyrics, die sich gegen das (britische) Establishment richten, und seine straighte Rockmusik sprühen vor Originalität. Im vergangenen April war Sam Fender erstmals auch bei uns als Headliner unterwegs, jetzt hat er bestätigt, dass er im November erneut nach Deutschland kommt.


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