Als Rostam Batmanglij im vergangenen November erstmals die Songs seines Solo-Debütalbums „Half-Light“ live bei uns präsentierte, war insbesondere das Line-up eine Überraschung: der ehemalige Gitarrist und Keyboarder von Vampire Weekend brachte neben seiner Gitarre einen Schlagzeuger und vier Streicher, drei Violinen und ein Cello, mit auf die Bühne. Tatsächlich aber war diese Besetzung mehr als stimmig. Rostam, der neben seiner Grammy- und NME-Award-prämierten Stammband auch schon Black-Music-Heroen wie Frank Ocean oder Solange produziert hat, bewies damit einmal mehr sein Gespür für Sound und Zusammenklang. Aus den Tracks der Platte erwuchs ein unglaublich origineller und ästhetischer Wohlklang, aus den vielseitigen und auch schon vielfältig instrumentierten Stücken wurde, wie soundsandbooks.com es formulierte „eine Art Weltmusik-Folk-Pop“, der unglaublich gediegen daherkam, dem es aber auch nicht an Energie und Freude an der Musik mangelte. Rostam bleibt ein Kind der Generation iPod, das sich nicht dogmatisch einer Szene verschreibt, sondern den Eklektizismus zelebriert und alles hört und sich bei allem bedient; und er bleibt einer der Künstler, die mit unglaublichem Talent und eigensinnigem Eifer, Klängen nachhört und sie geschickt in seine Songs einbaut. Nach den ersten furiosen Auftritten hat Rostam jetzt bestätigt, dass er im Juni zwei weitere exklusive Shows in Köln und Hamburg spielen wird.


Booking: Beke Trojan

  • — Köln | Blue Shell

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  • — Hamburg | Nochtwache

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