Veranstaltungsreihe ProArte X in der Spielzeit 2019/20 mit Konzerten von Francesco Tristano, Poppy Ackroyd, Tamar Halperin & Guy Sternberg sowie Richard Reed Parry & s t a r g a z e im Kleinen Saal der Elbphilharmonie.

Abonnements ab 09.04. erhältlich. Der Einzelkartenverkauf startet am 26.06. Alle Tickets über www.proarte.de erhältlich.

Klassische Musik mit Elektronik und Einflüssen aus der Popkultur zu etwas Neuem zu verbinden, hat sich als innovative Strömung fest in der gegenwärtigen Musikwelt etabliert. Die in Hamburg ansässigen Konzertveranstalter FKP Scorpio und die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette tun sich mit der Reihe „ProArte X“ erneut zusammen, um in der Spielzeit 2019/20 in der Elbphilharmonie führende internationale Vertreter der genreübergreifenden Klassikszene zu präsentieren. Vier Konzerte stehen im Kleinen Saal auf dem Programm und zollen dieser Entwicklung auch live Rechnung: Francesco Tristano (07.11.19), Poppy Ackroyd (27.01.20), Tamar Halperin & Guy Sternberg (17.03.20) sowie Richard Reed Parry & s t a r g a z e (29.05.20).

Francesco Tristano

An einem Abend Prokofjews Klavierkonzert mit großem Orchester spielen und am nächsten die Mischpulte im Techno-Club bedienen? Für Francesco Tristano stellt das kein Problem dar. „Mein erster Impuls in der Musik ist immer der Rhythmus“, verrät er seine Triebfeder, die seinen Kompositionen ihren pulsierenden Groove verleiht und seinen Bach-Interpretationen etwas Perkussives gibt. Mit seinem neuen Album „Tokyo Stories“ erfindet der luxemburgische Pianist, Produzent und Komponist, der gekonnt jeder Schublade entschlüpft, in die man ihn stecken möchte, sich wieder neu und stellt einmal mehr seine enorme Vielseitigkeit unter Beweis. Tristano absolvierte ein klassisches Klavierstudium an der renommierten Juilliard School in New York, doch seine Leidenschaft für Jazz und später für die Techno- und Elektroszene hatte immer ihren Platz in seinem musikalischen Kosmos.


Poppy Ackroyd
Die Anfänge von Poppy Ackroyd, 1982 in London geboren, unterscheiden sich nicht so sehr von der musikalischen Früherziehung, die vielen anderen Kindern auch zuteil wurde. Aber dann biegt sie früh an einer entscheidenden Stelle ab und beginnt, sich mit elektronischen Instrumenten auseinanderzusetzen und entdeckt ihre Liebe zum Experimentellen und neuen musikalischen Sphären. Inzwischen ist Ackroyd angekommen – irgendwo zwischen Minimal Music, Nils Frahm und Ólafur Arnalds. Das, was die Künstlerin gemeinsam mit ihrer Band auf der Bühne macht, ist der Soundtrack für eine ganze Generation.

Tamar Halperin & Guy Sternberg – Satie recomposed
Der Künstler Erik Satie war ein bisschen zu früh dran. Als der Franzose ab 1880 begann, Musik für Klavier zu komponieren, verstand niemand, was diese sphärischen Töne sein sollten. Damit verwies er auf zukünftige Klangwelten, die zuerst in der Minimal Music und dann bei Künstlern wie Ólafur Arnalds, Nils Frahm oder Ludovico Einaudi die Hauptrolle spielen sollten. Als Satie 1925 starb, fanden Freunde in seiner Wohnung ein Durcheinander an unzähligen Regenschirmen und zwei aufeinandergestapelten Konzertflügeln vor. Dieses Bild fanden die Pianistin Tamar Halperin und der Produzent Guy Sternberg so inspirierend, dass sie ihrerseits begannen, Saties Musik auseinanderzunehmen und neu zu stapeln. Ein Konzertflügel, Cembalo, Glockenspiel, Hammondorgel, Wurlitzer-Piano und ein Computer helfen ihnen dabei, Saties Klangwelt zeitgemäß zu Gehör zu bringen.

Richard Reed Parry & s t a r g a z e
Ein Mann und sein Instrument, ein Stethoskop in den Ohren, das Bruststück verschwindet im Hemd; genauso auch bei den anderen Musikern auf der Bühne. Sie alle lauschen ihrem eigenen Herzschlag, während sie Richard Reed Parrys Music for Heart and Breath spielen. Parr, das ist der Mann am Klavier, der als Gründungsmitglied und Multiinstrumentalist der Band Arcade Fire berühmt wurde. 2014 veröffentlichte er sein erstes Solo-Album, auf dem verschiedene Ensembles, darunter das Kronos Quartet, eben jenes Stück präsentieren, das sich nach den Körperrhythmen der einzelnen Musiker richtet. Für die deutsche Premiere von Music for Heart and Breath verpflichtete Parry damals das Künstlerkollektiv s t a r g a z e, mit dem er am 29. Mai 2020 noch weitere eigene Stücke aufführt.

  • — Hamburg | Elbphilharmonie - Kleiner Saal

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    NDR Kultur

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