Mit ihren neuen Songs setzen Mansionair wieder Maßstäbe und die jüngste Single „Violet City“ erst recht. Der bittersüße Elektroklang, der die Hook umschwebt wie ein Schwarm Schmetterlinge, sorgt beim Zuhörer für Vorfreude, dass da bitte bald noch mehr komme. Jack Froggatt, Lachlan Bostock und Alex Nicholls aus Sydney schaffen es wieder, mit ihrem relaxten Synth-Pop eine klar gefasste Stimmung zu erzeugen und dieses Mal gleichzeitig auch im Club zu funktionieren. Nicht Uptempo, sondern sehr smooth und mit fließendem Falsett-Gesang geht der Track ins Ohr und sorgt doch für Bewegung. Seit rund vier Jahren arbeitet das Trio jetzt zusammen und hat doch nichts Geringeres geschafft, als ein Genre zu revolutionieren. Schon die erste Single „Hold Me Down“ war weltweit ein überragender Erfolg, den die Multiinstrumentalisten auch live hervorragend umsetzten. Nicht umsonst folgten Einladungen von Größen wie Chvrches, ALT-J oder Florence & The Machine, sie auf ihren Touren zu begleiten. Dieses Jahr haben die Australier ihren Bezugsort verlagert und wollen die Zeit, die sie nicht auf Tour und bei den Festivals unterwegs sind, in den USA verbringen. Hoffentlich, möchte man hinzufügen, um viele weitere dieser unglaublich eindringlichen Songs zu produzieren und endlich die Arbeit an einem Debütalbum abzuschließen. Der Sound von Mansionair wirkte stets so, als spaziere man in einem warmen Nebel: ein bisschen unheimlich, Vertrautes wirkt ungewöhnlich und doch fühlt man sich geborgen in diesen Atmosphären und Bildern. Mit „Violet City“ haben sie dem Ganzen noch einen Beat hinzugefügt, der einen langsam tanzen lässt. Das verspicht viel für die Konzerte, die Mansionair im November bei uns spielen werden.


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