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L'IMPÉRATRICE

Es ist immer noch erstaunlich, wie losgelöst die französische Band L’Impératrice um Soundtüftler und Pianist Charles de Boisseguin und Sängerin Flore Benguigui durch die Soundsphären driftet. Ihr oft zuerst angeführtes Klang-Fundament mag zwar im lasziven Seventies-Disco-Sound liegen und dieses permanente Zucken im Unterleib verursachen. Auf ihrem Album „Matahari“, das es in einer teils englischen sowie in einer rein französischen Version gibt, findet sich aber ebenso spaciger Funk, das kühle Schillern des 80er-Pops, lyrische Referenzen in die Anfänge des 20. Jahrhunderts und eben auch ein sehr moderner, jetztzeitiger Spin. L’Impératrice werden dabei natürlich alle Nase lang mit Daft Punk verglichen, aber wer nur das macht, ist einfach eben ein wenig faul. Klar gibt es Parallelen, aber wer sich einmal live dem Bassblubbern von „Matahari Returns“ ausgesetzt oder dem sirenenschönen Gesang von „Paris“ hingegeben hat, der weiß, dass es sich bei L’Impératrice um eine sehr autarke Herrscherin über das eigene Sounduniversum handelt. Im nächsten Jahr hat man die rare Chance, das hierzulande zu erleben: Am 26. Februar 2020 kommt L‘Impératrice nach Hamburg ins Knust.

  • — Hamburg | Knust

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

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