Wenn Sängerin Anna Jean melancholisch ins Mikrophon haucht, verbreitet sich schnell ein französischer Vibe, der eine Hommage an die Musik der Sechziger durchblicken lässt. Auch ohne fundierte Französischkenntnisse versteht man die Intention der Band. Jean, Tochter des französischen Literaturnobelpreisträgers J.M.G. Le Clézio und Gründerin des Bandprojekts Juniore, beschließt eines Tages eine reine Frauenband ins Leben zu rufen. „Ich habe realisiert, dass die Mehrheit meiner Freunde Frauen sind und mir gefiel die Idee eine Girlband wie in den 60ern zu gründen, mit denen ich aufgewachsen bin. Eine Art Schwesternschaft, die aus interessanten und talentierten Frauen besteht", sagt sie dazu. Der psychedelische Pop ist getränkt von düsteren Lyrics, begleitet von Upbeats, die einen mitreißenden Sog entwickeln. Dieser scheinbare Widerspruch gefällt Jean, die einen Hang zum Paradoxen und Ironischen pflegt. Ihr zweites Album „Ouh lá lá" scheut daher auch nicht den stereotypen Namen, musikalisch greifen sie in die Kiste der Sechziger-Instrumente. Hammond-Orgel, Surf-Riffs und trockene Schlagzeug-Beats vervollkommnen den Sprechgesang Jeans. Das Ergebnis nennt die Band selbst „yéyé noir". Eine Kassettenversion des Albums erscheint ein Jahr später im Sommer 2018 auf Burger Records, im Frühjahr 2019 laden sie die Single „Ah bah d'accord" als Vorbote für das 2019 kommende dritte Album hoch. Im Frühjahr kommen die Französinnen von Juniore mit ihrem „yéyé noir"-Stil für zwei Termine nach Deutschland, um neues Material zu präsentieren.


Booking: Thomas Koester

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