Josh Rouse und Vetiver haben sich beide vor geraumer Zeit dem Folk-Pop verschrieben und mit ihren musikalischen Projekten und Veröffentlichungen internationale Erfolge gefeiert. Nun haben die beiden Musiker beschlossen, im Herbst 2021 gemeinsam auf Tour zu gehen. Anfang Oktober kommen sie für zwei Konzerte nach Hamburg und Berlin.
Was aus den Federn von Josh Rouse und Andy Cabic, alias Vetiver, stammt, sind melancholische Folksongs – empathisch und eindringlich.
Der in Nebraska geborene Josh Rouse gab sein Debüt im Jahr 1998 in Nashville, wo er sein erstes Album „Dressed Like Nebraska“ aufnahm. Nach der Veröffentlichung des Erstlingswerkes ging es für Josh Rouse auf ausgedehnte Tour. Zwei Jahre später brachte er auf dem nachfolgenden Album „Home“ den Song „Directions“ hervor, den der amerikanische Regisseur Cameron Crowe in seinem Film „Vanilla Sky“ verwendete. Sein bahnbrechendes Album „1972“ veröffentlichte Josh Rouse im Jahr 2003 und spielte damit auf sein Geburtsjahr an, ebenso wie auf die 70er, in denen er musikalisch vor allem von den „warmen Klängen der damaligen Alben“ angezogen wurde.
Von solchen warmen Klängen sind auch die Alben des Singer-Songwriters seit jeher geprägt. Josh Rouses Musik zu genießen, ist nicht schwer. Seine Songs präsentieren sich einem mit offenem Herzen und überzeugen durch eine in gewisser Weise angeborene Intelligenz. Jede Liedzeile steckt voller Details, sowohl musikalisch als auch textlich. Seinem Stil bleibt der Folk-Musiker dabei treu. „Ich war schon immer von einem anderen Musikstil fasziniert. Aber so experimentierfreudig ich auch war, am Ende sind es immer meine Stimme und die melodische Sensibilität, die die Dinge zusammenhalten“, erzählt Josh Rouse.
Das musikalische Wesen von Andy Cabic, alias Vetiver, ist hingegen vielseitig. Wenn der aus Virginia stammende Musiker nicht gerade wieder einen seiner melancholischen Folk-Rock-Diamanten in seinem Studio in Nordkalifornien schleift, lässt er Tanzflächen mit House-DJ-Sets zum Leben erwachen. Eben dieses musikalische Facettenreichtum färbt nun auch sein aktuelles Album „Up On High“. Das Herzstück jedes dieser zehn Songs ist Andy Cabics sanfte und zärtliche Stimme. Komponiert habe er das Werk auf seiner Akustikgitarre, da dies in Momenten der Inspiration das am einfachsten zu erreichende Instrument sei. Das Grundgerüst des neuen Albums entstand bei einer gemeinsamen Bandsession auf dem Boden im Haus eines Freundes in der Wüste Kaliforniens. Und so gelang Vetiver wieder ein intimes und gefühlvolles Werk, bei dem man die Leidenschaft für das gemeinsame Musizieren mindestens genauso deutlich heraushört, wie man Josh Rouse und Vetiver die Freude am gemeinsamen Spielen auf der Bühne anmerkt.
Im Oktober nächsten Jahres dürfen wir die beiden Singer-Songwriter bei uns in Hamburg und Berlin begrüßen.


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