Es fällt nicht schwer, Josh Rouse zu mögen und zu lieben. Seine Songs öffnen sich leichten Herzens dem Zuhörer, sind intelligent, empathisch, klarsichtig und frei von jeglicher Heuchelei. Sie wollen dem Ohr und dem Verstand schmeicheln, ohne jemals steril oder abgedroschen zu klingen. Seit rund 25 Jahren steht der Singer/Songwriter aus Nebraska inzwischen auf der Bühne und hat in dieser Zeit 13 Alben veröffentlicht. Immer unter seiner erklärten Maßgabe: „Every time I’ve made a record, I’ve tried to make it different from the last one.“ Er lasse sich von vielen unterschiedlichen Stilen faszinieren. Aber am Ende sei es egal wie viele Einflüsse der Musiker in seiner Musik zusammenbringt: „It’s my voice and melodic sensibility that tie things together.“ Jetzt hat sich Rouse zu seinem 50. Geburtstag eine neue Platte geschenkt. In diesem Zusammenhang hatte er sich erinnert, wie er Tom Waits auf dem Cover eines Magazins mit der Headline „Tom Waits mit 50“ gesehen habe. Er selbst war damals in den Zwanzigern und dieses Alter schien ihm weit entfernt, „but he made a great record and I hope I have too“. Ja, das hat er: „Going Places“ erscheint im Juli und enthält ganz wunderbare Songs. Dieses Mal wollte Rouse echte Barmusik machen, mit der man sich in kleinen Räumern wohlfühlen kann. Stücke zu denen man lässig mit den Zehen auf den Boden tippt. Schnell fiel ihm auf, wie gut diese Tracks live wirken. Zusammen mit seiner Band hat er einen Laid-back-Sound entwickelt, der locker und relaxed daherkommt und trotzdem genau diesen sanften Drive hat, den solche Songs brauchen. Der Titel „Going Places“ passt natürlich auch zum Jahr 2022, in dem Künstler endlich wieder durch die Welt reisen und auf die Bühne können. Und genau dafür hat Josh Rouse die ideale Musik aufgenommen, ein Album, mit dem er alle Herzen verzaubert. Im November kommt er für eine exklusive Show nach Berlin.


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  • — Berlin | Prachtwerk

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