Viel mehr als seine Gitarre und seine Stimme braucht der junge Mann aus dem Norden Irlands nicht, um Musik von außerordentlicher Tiefe und Ehrlichkeit zu performen. Sein Gesang ist pure Emotion, seine Melodien und Chords immer von echter Sehnsucht getragen und trotzdem ist seine Kunst von einer ansteckenden Leichtigkeit geprägt. JC Stewarts Songs sind das Produkt seiner eigenen Erfahrungen mit Liebe und Liebeskummer, die sich in eindringlichen Geständnissen ebenso Bahn brechen wie in rauschenden Hymnen. Gefragt, was es mit dem von der eigenen Schwester verpassten Beinamen „Professional Sadboy“ auf sich habe, lacht er laut auf. Es ist der ebenso augenzwinkernde wie passende Spitzname für einen Mann, der den Nervenkitzel einer Romanze, den Schmerz eines gebrochenen Herzens und alles dazwischen erkundet. „Die meisten meiner Songs ergeben sich aus kurzen Unterhaltungen mit anderen Menschen“, erklärt er und nennt Tom Waits, Bob Dylan, The Band und Hozier als seine Einflüsse. „Die Frage, die sich daran anschließt, ist: Wie mache ich daraus etwas Größeres, womit die Leute sich identifizieren können, während ich es zugleich persönlich halte?“ Bereits veröffentlichte Songs wie „Bones“ oder „Have You Had Enough Wine?“ zeigen einen Künstler, der diese musikalische Vision nicht nur klar vor Augen hat, sondern auch imstande ist, sie umzusetzen. Neben seinen eigenen Songs ist er ein gefragter Songwriter, der unter anderem für seinen Freund Lewis Capaldi den Song „Hollywood“ mitschrieb. Bereits im Herbst kommt JC Stewart für einige Shows nach Deutschland, zum Beispiel beim Reeperbahnfestival oder als Support für JP Cooper und im kommenden Mai absolviert er seine erste Headliner-Tour.


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