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GRANDBROTHERS

„Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb Menschen Angst vor neuen Ideen haben. Ich fürchte mich vor den alten.“ Der von Musiker Erol Sarp im Zusammenhang mit seinem Duo Grandbrothers gerne zitierte Satz von John Cage bringt die Haltung auf den Punkt, die die Zusammenarbeit mit seinem Partner Lukas Vogel seit Beginn ihres Projektes prägt: Die unaufhörliche Suche nach neuen ästhetischen und praktischen Möglichkeiten, Musik zu komponieren und aufzuführen.

Mit ihren beiden Alben „Dilation“ und „Open“ haben Grandbrothers eindrucksvoll bewiesen, dass sie über die Verbindung von klassischen Kompositionen am Klavier mit elektronischen Komponenten ihre ganz eigene musikalische Sprache gefunden haben.
Das Paradigma der Weiter-entwicklung ernst zu nehmen, bedeutet aber auch, dass man die eigenen Dogmen konsequent in Frage stellt. Der Sound von Grandbrothers zeichnete sich bisher vor allem dadurch aus, dass jeder Ton, jedes Geräusch durch ein einziges Instrument entsteht – einen klassischen Konzertflügel, dessen Grenzen der klanglichen Ausdrucksmöglichkeiten mit Hilfe eines einzigartigen Systems aus elektromechanischen Hämmern verschoben und bis zum Äußersten ausgereizt werden.

Auf dem gegenwärtigen Abschnitt ihrer Klangforschungen setzen sie diese selbst gewählte Beschränkung zumindest temporär außer Kraft. In enger Zusammenarbeit mit dem russischen Komponisten, Geiger und Performer Mischa Tangian, der am Londoner King’s College bei George Benjamin Komposition studierte, haben sie ihre hypnotischen und feingliedrigen Songs um Arrangements für ein Ensemble erweitert. Mit einem eigens für dieses Projekt zusammengestellten zehnköpfigen Ensemble gehen Grandbrothers in diesem Jahr auf Konzertreise durch Europa – und sind am 1. September 2019 live im Großen Saal der Elbphilharmonie in Hamburg zu sehen.
  • — Hamburg | Elbphilharmonie - Großer Saal

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