Der visionäre Modedesigner Raf Simons hat es schon früh erkannt: „Goose ist neue Energie.“ Vor 20 Jahren betraten die Belgier die Bühne mit der Single „Audience“, die so heiß war, dass Coca-Cola sie aus dem Stand für ihre Werbung nutzte, und über 15 Jahre ist es jetzt her, dass das legendäre Debütalbum „Bring It On“ erschien, das den Durchbruch für die Belgier bedeutete. Und nach all den Jahren hat das Quartett noch immer keinen Gang zurückgeschaltet. Im Gegenteil: Seit sie ihre eigenen Safari-Studios in ihrer Heimatstadt Kortrijk eröffnet haben, produzieren sie ihre neuen Tracks, Remixe und Kollabos in immer höherer Geschwindigkeit. Zuletzt erschienen im vergangenen Jahr mit „Something New“ ein neues Album, etliche Remixe ihrer Stücke, ein paar Videos und gerade eben zusammen mit dem Rapper Yugi die Single „Coldest Winter“. Genau wie am Anfang ist Goose auch jetzt noch die Verbindung zwischen Musik und Artwork wichtig. Seien es die Songtitel, die beim Debüt das Cover bildeten. Oder die Arbeiten des legendären Grafikdesigners Storm Thorgerson beim Nachfolger „Synrise“. Oder die fantastischen Kurzfilme, die die Band zusammen mit den Fotografen Willy Vanderperre und Pierre Debusschere in Szene gesetzt haben. Oder die gigantische Multimedia-Installation „De/ReConstruction“, bei dem jedes Mitglied auf einem anderen Stockwerk eines Gebäudes performt hat. Stets haben Goose genau den richtigen Artist gefunden, um den musikalischen Ausbruch bildlich in Szene zu setzen. Jetzt arbeiten die Musiker mit Bart Stolle zusammen, der bekannt dafür ist, die Differenzen zwischen Jahrhunderte alten Traditionen und dem digitalen Zeitalter zu überbrücken. Und damit kennen sich Goose aus. Auf der Bühne arbeiten sie wie ein Kraftwerk und schließen die Lücke zwischen elektronischer Musik und Rock, zwischen Rockern und Ravern, zwischen Pillheads und Pissheads, Minimalisten und Maximalisten. Seit 2006 bringen sie die Gegensätze zusammen und lassen es so wirken, als hätten diese schon immer zusammengehört – während sie doch ständig ihre eigene DNS überschreiben. Jetzt kommen die Belgier mit „Goose Non Stop“ auf die Bühnen, dem neuen Signature-Live-Set, in dem sie ihre alten Banger neu interpretieren und visualisieren – fragt mal die Leute, die dieser fantastischen Show schon beim Pukkelpop oder beim Tomorrowland-Festival begeistert zugejubelt haben. Raf Simons hatte schon recht: „Goose ist neue Energie!“.
 


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