Im Juni 2021 erschien „Disco“, die erste Single der New Yorker Band Geese, und löste einen Hype sondergleichen aus. Schon lange hat keine Post-Punk-Band so viele Erwartungen geweckt wie Sänger Cameron Winter, Gitarrist Gus Green, Gitarrist Foster Hudson, Bassist Dom DiGesu und Schlagzeuger Max Bassin. Eigentlich wollten die fünf Teenager ein bisschen touren, ein paar Songs aufnehmen, sich auflösen und aufs College gehen. Stattdessen waren sie plötzlich die neue große Band, auf die alle gewartet haben. Zeit sich neu zu erfinden und mit dem zweiten Album „3D Country“ eine neue Ästhetik zu schaffen. Wer Geese in letzter Zeit live gesehen hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass die Band auf der Bühne eine andere, vulkanische, unberechenbare Stimmung verbreitet. Das ist die Weiterentwicklung des Debüts „Projector“, eine Vorahnung auf den neuen, groovigeren Sound. Geese experimentieren nicht mehr im Keller, sondern wollen Musik für ein Publikum machen. „Als wir ,Projector‘ schrieben, ging es darum, den Rahmen einzugrenzen und zu versuchen, mit weniger mehr zu erreichen“, sagt Green. „Als wir anfingen für ,3D Country‘ zu schreiben, haben wir versucht, viel mehr zu machen und zu sehen, was funktioniert.“ Die Leadsingle „Cowboy Nudes“ steht für diese Entwicklung. Die Band stolperte über das Riff und zögerte ein Jahr lang, daran zu arbeiten, weil sie befürchtete, den Charme des Songs zu verderben. „Wir wollten etwas aggressiv Einfaches und kamen mit diesem seltsamen Song heraus, mit einem Bongo-Solo in der Mitte“, sagt Winter. „Mindestens eine Person, die unser erstes Album geliebt hat, wird uns hassen. Das macht mich nervös, bringt mich aber auch zum Lachen.“ Geese machen mit der Platte einen abenteuerlichen, wilden, unvorhersehbaren Ritt in die eigene Zukunft. „Projector“ war der Anfang, „3D Country“ ist der Aufbruch und was als nächstes kommt, wird niemals das Ende sein. Und auf diesem Weg kommen Geese im September für eine exklusive Show nach Berlin.


Booking: Ben Böhnstedt

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