FEWS kommen ganz schön rum: Der Gitarrist stammt aus Kalifornien, die restlichen drei Musiker aus Stockholm und Göteborg. Gemeinsam zogen sie nach London, um jetzt doch wieder in Malmö zu residieren. Einerseits, weil ihnen der ganze Hype um die britische Hauptstadt auf die Nerven ging und sie ihnen den Spaß geraubt hat. Andererseits, weil sie Malmö für ein kreatives und äußerst lebhaftes musikalisches Zentrum halten. Auf jeden Fall haben sich Gitarrist Fred, Gitarrist David, Bassist Lulu und Schlagzeuger Rusty – Nachnamen sind nicht so ihr Fall – im südschwedischen Städtchen zusammengetan, um an neuen Songs zu arbeiten und erste Demos aufzunehmen. Die selbstverständlich auch live getestet werden müssen: Im Herbst gehen FEWS auf eine kleine, aber feine Europa-Tour und spielen im Oktober eine exklusive Show in Berlin. Spätestens mit dem Erscheinen ihrer Debütplatte „Means“ (produziert von Dan Carey, der vorher bereits Bands wie Bat For Lashes, Franz Ferdinand und Toy unter seinen Fittichen hatte) im Jahr 2016 haben sich Fews in die erste Reihe der psychedelischen Postpunker gespielt. Die verzerrten und verhallten Gitarren, die treibenden Rhythmen und die reibenden aber trotzdem glasklaren Stimmen sind die Markenzeichen der Jungs, die bekennende Zlatan Ibrahimovic Fans sind – ein frühes Stück ist sogar dem schwedischen Fußballstar gewidmet. Jetzt arbeiten FEWS an neuen Tracks und man darf auf das Ergebnis mehr als gespannt sein: Sie zogen ihre Inspiration nicht nur aus der Musik, sondern im Fall des ersten Albums auch aus Paul Austers New York Trilogie und René Magrittes surrealistischen Gemälden.


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