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DRANGSAL

ZORES Tour 2018 | 17. November 2018

Im April erscheint mit „Zores“ das zweite Album von Drangsal. Gut zwei Jahre nach seinem Debüt „Harieschaim“, das den Preis für Popkultur als Newcomer des Jahres sowie eine Nominierung für den Kritiker-Echo nach sich zog, sowie zahllosen Festival- und Clubshows quer durch Europa und zuletzt der gemeinsam mit Casper veröffentlichten Single „Keine Angst“, geht 2018 endlich Max Grubers Ärger auf uns nieder. In der Pfalz ist Zores ein gängiger Ausdruck: eine Gruppe Asozialer, ein Streit, die Wut. Max Gruber, aufgewachsen im pfälzischen Herxheim nahe Landau, kennt diesen Begriff nur zu gut. Schon auf dem ersten Album war zu spüren, dass Gruber nicht nur ein vehementer Künstler und talentierter Musiker, sondern auch riesiger Musikfan ist. Mit Mitte 20 verfügt er über ein popkulturelles Wissen, womit er den meisten anderen weit überlegen ist. In den letzten zwei Jahren habe er Tool, Metallica und Prefab Sprout gehört, und außerdem Die Bienenjäger - jene Band, in der Jochen Distelmeyer sang, bevor er Blumfelds Ich-Maschine zum Leben erweckte. Aber Gruber behält stets die Kontrolle und glaubt zu wissen, was gut für den Rest der Menschheit ist. Drangsal funktioniert nur mit Gegensätzen, nur mit Reibung und braucht deshalb starke Persönlichkeiten um sich. Im Falle der Entstehung von „Zores“ sind das vor allem Produzent Markus Ganter und Co-Produzent Max Rieger, Frontmann der Stuttgarter Rockband Die Nerven. Zu dritt haben sie den Sound der Drangsal neu justiert. Da ist mehr Tiefe, mehr Raum. Die Stimme, auf dem Debüt noch oft von Hall und Echos verschleiert, ist sie jetzt glasklar. Max Gruber hat der Drangsal’schen Klang-DNA eine unüberhörbare Wendung gegeben. Die erste Singleauskopplung „Turmbau Zu Babel“ feiert die Liebe so aufrichtig und direkt, wie sie sich in den besten Momenten eben anfühlt. Und doch lauert auch hier der Drang, sich nicht anzupassen und Größeres zu schaffen. Und tatsächlich findet Drangsal mit „Zores“ zu einer neuen Sprache. Lärm, schwelgerischer Pop, energischer Postpunk und eine Musik der ungewohnten Facetten. Drangsal musiziert auf „Zores“ gänzlich unbefangen durch die eigenen Gefühlslagen. Max Gruber ist wieder da, bereit geliebt oder missverstanden zu werden. Egal sein wird Drangsal keinem. Am 17. November kommt er mit seiner Band ins Hamburger Uebel & Gefährlich

  • — Hamburg | Uebel & Gefährlich

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    Tour ZORES Tour 2018

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