Still war es geworden um Dotan. Lange Zeit waren keine neuen Songs des Niederländers mit israelischen Wurzeln zu hören. Doch Ende Mai kam mit „Numb“ ein echter Paukenschlag, eine hymnische Ballade, geboren in den Tiefen einer gebeutelten Seele. Vom Sound her ist die Single deutlich kräftiger und machtvoller als das, was man von ihm gewohnt ist, und entfernt sich vom akustisch orientierten Klang der Erfolgsplatte „7 Layers“ aus dem Jahr 2014, die Dotan den Durchbruch und in Holland einen jahrelangen Aufenthalt in den Charts sowie Doppelplatin brachte. „Numb“ spielt mit elektronischen Elementen und verfremdet die sonore Stimme. Geblieben sind das sensible Songwriting und die Auseinandersetzung mit der eigene Person und Psyche. Das sei durchaus beabsichtigt, sagt Dotan, das Stück spiegle das schwierige Jahr wider, das er hinter sich habe. Tatsächlich habe er eine ganze Zeit lang gar nichts mehr gefühlt, ja nicht einmal gewusst, wie man etwas fühlen könne. Taubheit eben, nicht gerade die beste Voraussetzung, um neue Musik zu schreiben. Aber diese Zeit ist vorbei und hat ihm geholfen, persönlich und künstlerisch zu wachsen. Dotan hat neue Songs geschrieben, war im Studio, hat sie aufgenommen und ist nun heiß darauf, sie mit seinen Fans zu teilen. Der 33-Jährige ist ein Kämpfer – nicht umsonst wäre er Tennis-Profi geworden, hätte er sich nicht für die Musik entscheiden – und kann wie kaum ein Zweiter, seine inneren Zustände in phantastische Lieder gießen. Dazu kommt, dass er ein grandioser Perfomer ist. Egal ob solo oder mit seiner Band, stets bewegt er die Herzen seines Publikums mit gebrochener Schönheit. „Ein Konzert wie eine Tasse Kakao mit Schuss“, urteilte die Kritik einmal. Jetzt hat Dotan bestätigt, dass er im Herbst mit neuer Musik zu uns auf Tour kommt.


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