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Dilly Dally

Im September haben Dilly Dally ihr neues Studioalbum „Heaven“ veröffentlicht und verstehen es darauf meisterlich, den Punk, die kämpferische Attitüde und den gelangweilten Schmerz ihrer Vorbilder aus den 80ern und 90ern zu einem großen Ganzen zu verbinden. Dilly Dally versprühen dabei den Vibe der Pixies, schreien die Wut von Hole heraus, durchleiden die Verzweiflung eines Kurt Cobain und klingen dabei so frisch und eigenständig, dass dieses Namedropping eigentlich gar nicht notwendig ist: Dilly Dally sind Dilly Dally. Anfang Oktober haben die KanadierInnen aus Toronto eine exklusive Show in Berlin abgeliefert, die nichts zu wünschen übrig ließ. Live sind sie ein wahres Monster: Katie Monks, die Sängerin, deren Organ irgendwo zwischen Kim Deal und rostigem Metal angesiedelt ist, schreit, heult und grummelt sich durch die Stücke. Liz Ball an der Lead-Gitarre reißt halb aggressiv, halb liebevoll ihre Riffs aus den Saiten. Die Rhythmusfraktion, bestehend aus Jimmy Tony am Bass und Benjamin Reinhartz an den Drums, verhindert dabei noch in letzter Instanz das Abrutschen in ein virtuoses Punk-Tohuwabohu. Was Dilly Dally auf der Bühne abliefern ist schon große Kunst. So muss Punk sein: erschöpfend, ausgiebig, angstfrei, aggressiv, leidenschaftlich und vor allem laut, roh und dreckig. Jetzt haben Dilly Dally bestätigt, dass sie im Februar zurückkehren und drei weitere Deutschlandkonzerte spielen werden.


Booking: Sabi Trick

  • — Köln | Blue Shell

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  • — Wiesbaden | Schlachthof (Kesselhaus)

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  • — Hamburg | Molotow SkyBar

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