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DEAF HAVANA

Deaf Havana haben zuletzt ihre Fans ziemlich überrascht. Der Sound des jüngsten und fünften Albums „Rituals“ klang doch deutlich zugänglicher als der klare Rock der Vorgänger-Platten. Der melodiösere Zugang, verknüpft mit den immer noch robusten Riffs, war für einige Fans gewöhnungsbedürftig. Aber selbst wenn sie nicht schon bei den Live-Auftritten von der unbarmherzigen Energie des Quartetts überzeugt wurden, weil sie keine Tickets für die meist ausverkauften Shows ergattern konnten, dürften sie inzwischen versöhnt sein: Im März erschien „Live At Brixton Academy“, ein Mitschnitt des bislang größten Headline-Auftritts in der Karriere der Band.
Auf dieser Platte kann man alles hören, was die Konzerte der Briten so besonders macht. Die Songs aus allen Phasen und Platten der Band lassen den langen Weg, der hinter Deaf Havana liegt, nachvollziehen. Man spürt und hört, welche aufregenden Wendungen der Sound der Jungs rund um Songschreiber James Veck-Gilodi in der Vergangenheit schon gemacht hat. Von der griffigen und überaus gefeierten Alt-Rock-Kapelle am Anfang über die fetten Smashing-Pumpkins-Riffs und den heftigen Hardrock im Mittelteil bis hin zu den fast poppigen Melodien des letzten Albums. Gleichzeitig lässt leicht nachempfinden, was diese unterschiedlichen Klangwelten im Inneren zusammenhält: Die grandiosen Songwriting-Qualitäten, die immer im Zentrum der Stücke liegen; die charakteristische Stimme von Veck-Gilodi; die einzigartig tighte Rhythmus-Gruppe mit Bassist Lee Wilson und Schlagzeuger Tom Ogden; die pure Kraft, die im Live-Erlebnis liegt; die Hingabe an die Fans. Was der Live-Platte naturgemäß fehlt, sind die tollen Visuals, die die Auftritte begleiten, der Geruch einer vollen Halle, die Hitze der Scheinwerfer, und der körperliche Eindruck, wenn die pure Energie einer aufgeladenen Band mitten in die Ohren, ins Hirn, in die Eingeweide fährt.
Dem kann man im November noch einmal nachspüren, wenn Deaf Havana für den zweiten Teil ihrer „Rituals“-Tour erneut nach Deutschland kommen. Und da es ihnen auf mehr ankommt als nur ihre Musik, bitten Deaf Havana, genau wie bei ihren Auftritten im UK, um einen Beitrag von einem Euro pro Ticket für War Child UK, einer gemeinnützigen Organisation, die Kinder in Kriegsgebieten unterstützt (www.warchild.org.uk).


Booking: Bernie Schick

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