Leider muss die Show in Berlin ausfallen, da sie von den Veranstaltungsverboten der lokalen Gesundheitsbehörden betroffen ist. Es soll eine Ausbreitung des Coronavirus in größeren Menschenmengen verhindert werden.
Nachholtermin ist der 11.09.2020. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Hier das Statement des Künstlers: 

Devastated to have to do this, but due to the many venue restrictions and based on the advice of my team and local promoters, I’m postponing my upcoming tour. First and foremost, we value everyone’s safety, and riding out these next few months feels like the safest option.

With everything that is going on in the world, including Trump’s latest European travel ban, it’s no longer possible to play these shows — nor would we want to put anyone at risk unnecessarily.

We’ve rescheduled all dates for September and all tickets remain valid.



Ist es Frechheit oder Blasphemie, eine Single mit dem Titel „Yesterday“ mit den Worten „Paul, do you remember me? / We shook hands a few times / You made the drive despite demand / Say, could you come back to me?“ beginnen zu lassen? Und diesen Song so zuckersüß in Stil und Komposition klingen zu lassen, als wäre er von Sir Paul McCartney persönlich? Nun, Dan Croll, der das Stück eben erst veröffentlichte, hat dem Beatles-Bassisten tatsächlich schon öfter die Hand geschüttelt. Der Multiinstrumentalist (unter anderem Gitarre, Bass, Klavier, Trompete und Schlagzeug) studierte am Institute for Performing Arts in Liverpool (Mitbegründer: ein bekannter Ex-Beatle), gewann wenig später den Preis als Songwriter of the Year und durfte daraufhin unter vier Augen 40 Minuten mit McCartney verbringen und sich fettes Lob anhören. Völlig zu Recht. Der Quasi-Solokünstler – er spielt seine Alben fast komplett alleine ein – hat auf bislang zwei Platten mit einer unglaublich coolen Musik auf sich aufmerksam gemacht. Irgendwo zwischen Paul Simon und Prince verortete der Guardian den Sound. Folk-Anklänge finden sich hier ebenso wie afrikanische Rhythmen, und relaxter Electro-Pop ist Standard in den Kompositionen des knapp 30-Jährigen. Dieser spannungsreiche Dialog zwischen akustisch-organischer und elektronisch-digitaler Musik wird von einem disziplinierten Willen zur Form moderiert und mit Crolls wandlungsfähigen Gesang verziert. Pop des 21. Jahrhunderts? Vielleicht. Steely Dan für Digital Natives? Bestimmt. Und jetzt also die neue Fast-schon Beatles-Single „Yesterday / Stay In L.A.“. Und nein, es handelt sich dabei um eine großartige Hommage, nicht um Blasphemie. Dan Croll ist so gut, der darf das. Im März kommt der Brite für eine exklusive Show nach Berlin.


Booking: Silke Westera

  • — Berlin | Curfew Bar

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    Musikblog.de

    Hinweis verlegt vom 17.03.2020

    Tickets

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