Die Freunde der Freundin: Schön, wenn man sie mag, schlimm, wenn sie unerträglich sind. Bruckner haben mit ihrer neuen Single „Ich und deine Freunde“ aus diesem Thema ein wunderschönes Liebeslied gemacht. Die beiden Brüder mit dem Gespür für die musikalische Leichtigkeit, für den coolen Rhythmus, für die Euphorie des Alltags haben dabei ihren bislang ausgefuchstesten Sound entwickelt. Zwei Stimmen, die in die tieferen Hautschichten dringen, ein blonder Lockenkopf, daneben ein kleinerer, brauner. Die beiden Brüder Jakob und Matti Bruckner machen Musik, die sich anfühlt wie ein Bad in Euphorie, eine Fahrt mit den besten Freunden im VW-Bus an die französische Atlantikküste, der letzte Sommertag, bevor die Tage kälter werden: Sie zelebrieren die Kraft des Augenblicks. Die Musiker-Kinder – der Vater hatte Klavier am Mozarteum in Salzburg studiert und arbeitete später als Musiklehrer, leitete diverse Chöre und war natürlich maßgeblich für die musikalische Früherziehung seiner Kinder verantwortlich – spielen seit 2012 zusammen. „Bei anderen Leuten habe ich immer das Feuer vermisst, das ich beim Musikmachen einbringe“, sagt Jakob, „bei Matti war es von Anfang an genauso wie bei mir, da gab es keine Zweifel.“ Bruckner ist geboren, a match made in heaven – mit idealer Arbeitsteilung: Matti ist der technisch begabte, der im Proberaum Jakobs gewaltigen Input an Texten und Melodien kanalisiert, gewichtet, verdichtet. Fernab von den vermeintlichen Zentren der Musikwelt kreieren die Bruckners eine gänzlich eigene Popsprache, die in ihrer mitreißenden optimistischen Art ganz und gar einmalig ist. Die Bruckners beherrschen die allergrößte Kunst: Kaum etwas ist nämlich schwieriger, als eine derart schwerelose Euphorie-Musik in Dur zu schreiben, die dann aber trotzdem nicht oberflächig wirkt. Hier wied die unbändige Kraft und die Neugierde der Jugend zelebriert. In dieser Musik sind keine Schatten, sie strahlt hell und ist so wunderbar wie das Leben selbst. Die vier Songs ihres Debüts „Sprungturm EP“ künden jedenfalls von blindem Verständnis und bedingungsloser Leichtigkeit – hinter der sich freilich eine Menge Arbeit verbirgt. 60.000 Kilometer legten sie zurück, von einer Bühne zur anderen, spielten auf großen Festivals, aber auch auf Dorfbühnen. Manchmal traten sie vor 20 Leuten auf, dann wieder vor mehreren Tausend: die bestmögliche Schule. Es war eine aufreibende, aber glückliche Zeit, in der sich für Bruckner endlich vieles fügte, wovon sie zuvor nur geträumt hatten. Die Brüder wissen, wie man hart arbeitet und wie schwer der Weg ist, mit der eigenen Musik erfolgreich zu sein. Umso erstaunlicher ist dabei, welche Leichtigkeit sie und ihre Musik versprühen. Die Kreativität der Bruckners, das spürt man, hört nie auf. Am 27. März 2020 kommen sie nach Hamburg in den Nochtspeicher.
  • — Hamburg | Nochtspeicher

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