20 Jahre 17 HIPPIES – Geburtsstunde ohne Vater und Mutter. Nur der Name und damit verbunden eine lockere Idee, Musik zu machen. Dass aus dem anfänglich losen Gefüge eine feste Größe, ein Konzept, eine ganze musikalische Welt mit eigenem Sound entstehen würde. Mitte der neunziger Jahre hätte das keiner vermutet – Techno war angesagt und Akustikinstrumenten haftete Vergangenheit einer analogen Welt an, die sich gerade wandelte. Das erste Album sollte damals – 1996 – noch auf einer Kassette herauskommen, doch die Jüngeren der Band setzten sich durch. Es wurde eine CD mit einem einzigen Mikrofon aufgenommen! Die schnell wachsende Truppe scheute keine Auseinandersetzungen. Sie merkte, dass es in einer Band mit über zehn Leuten einfacher ist als zu dritt. Und sie hatte wegen ihrer anachronistischen Größe nie Probleme mit Geld… weil es sowieso niemals genug für alle gab. Der Weg von damals zu heute lässt sich nicht googeln. Allein die 12 Bandmitglieder tragen in sich, was das Geheimrezept des kreativen Miteinanders ist. Sie wissen auch, dass nur die Summe aller den speziellen Sound ausmacht, nicht die Bedeutung eines Einzelnen. „Anatomy & Metamorphosis“: Ein Best of ihres 20jährigen Schaffens plus ein Bonus-Album, auf dem ihre Freunde aus aller Welt 17 Hippies-Cover spielen (VÖ 15.1.2016). Das gibt die Band zu ihrem runden Geburtstag aus. Nach der erfolgreichen Tour Anfang 2016 legen sie jetzt ab Ende Dezember eine Zugaben-Tour drauf.
 


Booking: Steffen Rabe