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GIVE IT A NAME FESTIVAL 2010
Nennt es, wie Ihr wollt, es ist immer noch das einflussreichste (Post-)Punk-, Emo- und Hardcore-Festival, das auf der britischen Insel stattfindet, und es ist das einzige, das auch auf Tour geht. So kommen wir in den Genuss, einige großartige Bands an einem Abend zu sehen. Am 15. April 2010 werden (in streng alphabetischer Reihenfolge) A.F.I., Haste The Day und The Swellers in München in Grund und Boden spielen. A Fire Inside, was die Abkürzung A.F.I. (Foto) angeblich bedeuten soll, haben bereits einen langen Weg hinter sich, auf dem sie ihr musikalisches Gesicht mehrfach veränderten. Begann die Karriere der Kalifornier Anfang der 90er bei schwerem Hardcore und Punk entwickelte sich der rohe, aggressive Part immer melodischer. Heute nennt die Band das, was sie macht einfach Rock, wenn sie sich auf ein Genre festlegen soll. Rock ist das aber nun wirklich nicht, unterstützt und spielt A.F.I. doch immer noch das schwere Brett. Haste The Day sind Metalcore-Jünger aus Indianapolis. Auch wenn das Quartett mit dem Sänger Stephen Keech, der seit 2005 dabei ist, deutlich in melodiösere Bereiche gekommen ist, sind seine Shouts immer noch aggressiv genug, um den Teufel zurück in die Hölle zu schicken. Bleiben noch The Swellers, die melodischen Punkrocker aus Flint, Michigan (erinnert sich noch jemand an Michael Moores erste Dokumentation „Roger & Me“ über seinen Heimatort Flint und den Niedergang von General Motors?). Auch wenn die vier Jungs aussehen, als könnten diese College-Buben kein Wässerchen trüben, spielen sie doch ein amtliches Brett.
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