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Woods im Mai in Berlin

Die Wurzeln der Woods liegen in Brooklyn, genauer gesagt im Schlafzimmer eines Appartements in einem Hinterhaus in Brooklyn. Dort nahm Jeremy Earl seine Songs auf, einfacher Folk-Rock eben. Doch Earl wollte mehr, stärker an den Sounds feilen, etwas Besonderes schaffen. Zusammen mit dem Multiinstrumentalisten Jarvis Taveniere, dem Bassisten Kevin Morby und dem Tonband-Frickler und -Tüftler G. Lucas Crane entwickelte er den Live-Klang, der seither für die Woods typisch ist. Waren es zunächst eine Mischung aus Folk und seltsamen Soundscapes, gingen die New Yorker nun dazu über, Earls hohen Gesang mit Krautrock-Elementen und verzerrtem Rock zu umspielen. So entstanden Stücke, deren Charakter irgendwo zwischen sonnigen, aber kalten Waldspaziergängen und psychedelischen Ausflügen ins eigene Ich liegt. Dazu tragen nicht zuletzt Earls Texte voller dunkler Geheimnisse und seltsamer Bildern bei. Dabei blieb es auch auf der jüngsten Platte „Bend Beyond“, allerdings hat sich die Aufnahmetechnik inzwischen etwas verändert. Taveniere und Earl zeichnen sich nun zusammen für die Musik verantwortlich, die Songs wurden viel aufwändiger produziert als auf den Vorgängeralben und erstmals gibt es bei den Woods mit Aaron Neveu einen festen Schlagzeuger im Bühnen-Line-up. Das lässt eine weitere Bandbreite an Sounds zu und macht die Woods noch unberechenbarer. Das wollen sie gerne bei ihrer exklusiven Clubshow am 16. Mai im Berliner Comet zeigen.
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