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Swim Deep im Mai auf Tour

Nur weil Großbritannien wieder einmal ein ökonomisches Armageddon droht, muss man doch nicht gleich zur Ukulele greifen und Protestlieder singen. Manchmal reicht es doch, sich ganz einfach in andere, bessere Welten zu flüchten. Das ist oft die bessere Antwort als ehrliche Empörung zu äußern. Denken sich zumindest Swim Deep. Austin Williams, Tom Higgins und Zachary Robinson sind Anfang 20, aus Birmingham, und sie verbindet die Liebe zu Skateboards, Nirvana und Warpaint. Und natürlich zur Musik, die sie seit einiger Zeit zutiefst gemeinsam machen. Inzwischen zu viert, scheint sich das Quartett ausschließlich für Mädchen, Stränden und Orte zu interessieren, an denen sie gerade nicht sein können. Nicht umsonst beginnt ihre erste Single „King City“ mit den Worten „I wanna be everything that I’m not. I wanna be rich, I wanna show off“ (und hat, nur zur Sicherheit erwähnt, überhaupt nichts mit einem Albumtitel der Artic Monkeys zu tun). Dieses Stück Musik macht die Welt immerhin ein bisschen besser als gewöhnlich. Wie überhaupt der Sound von Swim Deep eine äußerst ungewöhnliche Legierung aus Surf, Grunge and Ibiza Pop ist. Auf ein Debütalbum warten wir noch, aber nicht mehr lange. Charlie Hugall, der schon für Florence & The Machine an den Reglern stand, produziert es im Moment. Nachdem sie schon eine ziemlich erfolgreiche UK-Tour im Vorprogramm von Two Door Cinema Club absolviert haben, kommen Swim Deep im Sommer bei uns zu Besuch, um beim Hurricane und Southside Festival zu brillieren. Im Vorfeld präsentieren sich die Briten live auf einer Clubtour. Präsentiert wird die Tour wird die Tour von detektor.fm und Noisey
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