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WOODY ALLEN AND HIS NEW ORLEANS JAZZ BAND

Mit bislang weit über 50 Kinofilmen, für die er als Drehbuchautor und Regisseur fungierte, zählt Woody Allen zu den fleißigsten – und auch profiliertesten – Filmemachern unserer Zeit. Zahllose Klassiker des modernen Autorenkinos findet man darunter, so etwa „Der Stadtneurotiker“, „Radio Days“, „Match Point“ oder „Midnight In Paris“. Er gilt als einer der klügsten Chronisten des American Way of Life, insbesondere seine immer wieder humorvoll und satirisch brillante Auseinandersetzung mit der intellektuellen Szene New Yorks verhalf dem 1935 in Brooklyn geborenen Künstler zu internationalem Ansehen. Allen war bislang 24 Mal für einen Oscar nominiert, vier Trophäen in den herausragenden Kategorien „Bester Regisseur“ und „Bestes Drehbuch“. Bis heute schreibt und dreht Allen weiterhin einen neuen Kinofilm pro Jahr, selbst die renommiertesten Schauspieler reißen sich förmlich darum, an seinen Filmen mitwirken zu dürfen. Neben dem Film galt Woody Allens zweite Liebe schon immer der Jazzmusik, insbesondere dem Traditional Jazz. Der überragend gute Klarinettist tritt seit den 1970er-Jahren regelmäßig auf: Am Montag einer jeden Woche ist er in New York live zu erleben mit seiner New Orleans Jazz Band. Bis zu den 1990er-Jahren spielte die Formation regelmäßig in einem New Yorker Pub, seither gehört ihnen der Montag Abend in der mondänen Konzerthalle des New Yorker Carlyle Hotels. Dieser Termin ist Allen derart wichtig, dass er dafür sogar schon eine Oscar-Verleihung sausen ließ, bei der er als „Bester Regisseur“ ausgezeichnet wurde. Sogar zwei seiner mit seiner Ehefrau Soon-Yi Previn adoptierten Kinder wurden nach berühmten Jazzmusikern benannt. Mit seiner New Orleans Jazz Band steht Allen ganz in der Tradition des klassischen Jazz von Künstlern wie Sidney Bechet, George Lewis, Johnny Dodds, Jimmie Noone und natürlich Louis Armstrong. Über 1.200 Stücke zählen zum festen Repertoire der Band, die allesamt spontan abgerufen werden können. Denn auch hier folgen Woody Allen und seine Musiker – Banjo-Spieler und Bandleader Eddy Davis, Pianist Conal Fowkes, Trompeter Simon Wettenhall, Posaunist Jerry Zigmont, Bassist Greg Cohen und Schlagzeuger John Gill – der Tradition des Jazz, niemals mit einer vorher überlegten Setlist auf die Bühne zu gehen, sondern stets aus dem Moment heraus zu entscheiden, was als nächstes Stück gespielt wird – und vor allem wie: als klassische Interpretation, intuitive Improvisation oder gänzlich neu angedachte Adaption. In ihren Konzerten unternimmt die Band stets eine weite Reise, von großen Jazz-Hymnen über alte Spirituals und Märsche bis hin zu unbekannten Blues und Rags, die sie in einem neuen Licht präsentieren. Seit 20 Jahren geht Woody Allen mit seiner New Orleans Jazz Band auch immer wieder auf Welttournee, zuletzt waren sie 2011 in Deutschland. Gleich auf ihrer ersten, 1996 absolvierten Tour entstand der mitreißende Dokumentarfilm „Wild Man Blues“ von Barbara Kopple, der umgehend zum Standardwerk über die Geschichte und Entwicklung des Traditional Jazz avancierte. Nicht zuletzt, weil man darin einen Woody Allen erleben kann, der mit unvergleichlicher Hingabe und Leidenschaft nicht nur den Jazz spielt, sondern ihn dem Zuschauer gleich auch noch erklärt. Am 12.07.2017 gibt Woody Allen mit seiner New Orleans Jazz Band ein Zusatzkonzert in der Elbphilharmonie.


Booking: Thomas Koester

  • — Hamburg | Elbphilharmonie - Großer Saal

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