SWMRS rocken schon eine ganze Weile die Häuser der Bay Area: Seit 2004 spielte Drummer Joey Armstrong mit seinen Schulfreunden, den Brüdern Cole und Max Becker (Gesang, Gitarre und früher Bass) unter dem Namen Emily’s Army zusammen. Zugegeben, der Schlagzeuger war bei der Gründung gerade einmal neun Jahre alt. Aber wenn man einen Vater wie Green Day-Frontmann Billie Joe Armstrong hat, der einen von Anfang an unterstützt, ist auch in diesem Alter schon einiges möglich (immerhin haben die Jungs als Teenager schon zwei Platten aufgenommen). Die eigentliche Karriere von SWMRS begann aber im Jahr 2014, als Bassist Seb Mueller dazu kam und der Sound sich veränderte, verschärfte, deutlich härter und politischer wurde. In seiner Musik kombiniert das Quartett aus Oakland, Kalifornien, die bissigen Breitseiten von The Clash, das Amphetamin-Bubblegum der Ramones und die schneidenden Texte, treibende Energie und raue Ehrlichkeit von Public Enemy, Frank Ocean, A Tribe Called Quest und Kurt Cobain. SWMRS „definieren den Sound des Hier & Jetzt“, pries der Rolling Stone die Band und ernannte sie zu einem der „Best New Artists 2016“. Das Debütalbum „Drive North“ wurde produziert von Zac Carper von Fidlar und ist durchzogen von Coming-of-Age-Stücken, subversiven Hymnen an Myley Cyrus und einem Gefühl der Freiheit, das den Überforderungen des heutigen Lebens abgerungen wurde. Die Gitarren ziehen eine blutige Spur, die Drums detonieren, die Stimme ist einzigartig, der Sound zeitlos. Zunächst über das bandeigene Uncool Records herausgebracht, wird „Drive North“ jetzt bei Warner neu veröffentlicht und durch die zwei neuen Songs, „Palm Tree“ und „Lose It“, ergänzt. Im April kommen SWMRS für eine exklusive Show zum Albumrelease nach Berlin.


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  • — Berlin | Musik & Frieden

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