Isländische Bands sind häufig wie Naturgewalten. Mammút machen da keine Ausnahme, im Gegenteil. Ihre spektakuläre neue Platte „Kinder Versions“, die Mitte Juli erscheint, legt davon beredtes Zeugnis ab. Auf eine derart vulkanische Eruption, auf diesen nicht vorhersagbaren, nicht einzuordnenden und alles verändernden Sound hat die Rockmusik des 21. Jahrhundert gewartet. Schon im ersten Song „Breathe Into Me“ wird klar: Da will jemand ein neues Genre definieren. Sängerin Katrína Mogensen war gerade mal 14 Jahre alt, als sie mit Gitarristin Alexandra Baldursdóttir, Gitarrist Arnar Pétursson, Bassistin Ása Dýradóttir und Drummer Andri Bjartur Jakobsson die Band ins Leben rief. Die Tochter von Birgir Mogensen, Björk-Bassist aus frühen Post-Punk-Tagen, hat genau diesen Spirit geerbt und führt ihn kompromisslos und ohne Beschränkungen fort. Mammút folgen ihrem Instinkt, kennen keine Grenzen und sprengen jede Schema. Dafür werde sie umjubelt. Ihr letztes Album „Komdu til Mín Svarta Systir“ wurde in ihrer Heimat zur besten Platte mit dem besten Cover erkoren, ihr langsamer und epischer Hirnbohrer „Salt“ wurde zum besten Song des Jahres 2014 gewählt. Jetzt haben sich Mammút entschlossen, auf Englisch zu singen und werden damit dem ganzen Planeten klarmachen, was Island längst weiß: Hier kommt die ungewöhnlichste Rockband der Welt. Mammút kommen mit einer dynamischen Vielfalt und einer schamanischen Kraft daher, die ihresgleichen sucht, und sind live ein Kraftwerk, das offensichtlich aus den tiefen und heißen Quellen Islands gespeist wird. Am 22. Oktober spielen Mammút im Nochtspeicher.

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