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HAZEL ENGLISH

Hazel English gehört zu diesen Künstlerinnen und Künstlern, die auf einmal da sind und alle bezaubern und begeistern. Der erste Song, „Never Going Home“, irgendwann 2015 ins Netz gestellt, fand ansatzlos begeisterte Fans rund um die Welt. Selbst die „Zeit“, sonst nicht unbedingt bekannt für sicheren Spürsinn für die ganz neuen Sounds, erklärte das Stück sofort zum Sommerhit. Die Australierin, die in Oakland, Kalifornien lebt, arbeitete in einem Antiquariat und liebt es, ihre Kleidung in Second-Hand-Shops zu kaufen, weil ihr die neueste Mode nicht zusagt. Auch musikalisch mag sie es klassisch. Die verschleierten Effekt-Gitarren, die ausgedehnten Synthie-Flächen, der sehr durchgängig getrommelte Rhythmus ergeben zusammen mit der zarten, ruhigen Stimme „ein Sound wie ein Bett“, wie soundkartell.de es nannte, und zwar ein sehr weiches, gemütliches und warmes Bett. Wären da nur nicht die Lyrics: Da geht es unter anderem um die Ängste und Hilflosigkeit von Menschen Anfang 20, deren Unsicherheit und ihre Erwartungen an Welt und Leben. Sie erzählt von der Zeit, in der man noch nicht weiß, was man möchte, aber sich sicher ist, dass man alles will. Doch die warme Musik fängt diese zwiespältigen Gefühle sofort wieder ein und gibt Geborgenheit. Auf sie kann man sich verlassen. Das ist das Geheimnis von Hazel English: In ihren bislang rund fünf (veröffentlichten) Songs voller schmerzhafter Schönheit und Offenheit verbindet sie träumerischen Pop mit langen Melodiebögen und Post-Punk-Haltung, Freude und Leid sowie Melancholie mit einem Strandtag in der Bay Area. Das macht süchtig, und so warten alle natürlich auf ein Album. Aber erst einmal kommt Hazel English im Mai für zwei exklusive Shows nach Deutschland.


Booking: Thomas Koester

  • — Berlin | Privatclub

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    Herzmukke

    Hinweis Im Rahmen der Berlin Sessions

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  • — Hamburg | Nochtwache

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    917xfm, Herzmukke

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