Guy Blakeslee stammt aus Baltimore und ist seit über zehn Jahren ENTRANCE. Er gilt als "Artist’s Artist", also als ein Musiker, der in seinem Kollegenkreis hohe Anerkennung genießt, aber angeblich nie die verdiente Popularität des breiten Publikums bekommt. Das ist natürlich fürchterlich ungerecht – und stimmt auch nicht. Zwischenzeitlich als Band unterwegs, ist das Projekt inzwischen wieder eine Soloangelegenheit des ehemaligen Mitglieds von The Convocation Of... . Das darf einen aber nicht auf falsche Pfade bringen: Die neue Platte „Book Of Changes“ von ENTRANCE, die Ende Februar erscheint, ist ein poetischer Zirkel von zehn Songs, die sich um die gefühlige Reise von Verlangen und Leere zu Frieden und Erlösung drehen. Nahtlos geht Blakeslee von persönlichen Dingen über zu Politik und Philosophie und findet im nächsten Nebensatz wieder zurück in sein Innerstes. Für jeden Gedanken findet er die passende musikalische Form. Irgendwo zwischen Townes Van Zandts nachdenklichen Liedern und dem orchestralen Sound von Arthur Lees Love, findet ENTRANCE traumwandlerisch seinen Weg durch das wilde und wirre 21. Jahrhundert. Zusammen mit etlichen Freunden kombiniert der Mann Streicher, Klavier, Xylophone und anderes Schlagwerk mit verträumten Stimmen, männliche und weiblich, aus der Tiefe der Seele, fließenden Bassläufen und akustischen Gitarren. Nach seinem musikalischen Prinzip gefragt, sagt Blakeslee: „Die meiste Musik, die heute veröffentlicht wird, besteht aus Tracks. Ich wollte zurück zur zentralen Idee eines Songs. Also schrieb ich Stücke, die man mit der Gitarre oder dem Klavier aufführen kann, baute Arrangements darum, um den Hörern ein wenig mehr zu bieten. Aber im Kern handelt es sich um Worte, Text und Melodie. Nichts schlägt die Kraft eines Songs.“ Im April spielt ENTRANCE eine exklusive Show in Berlin.


Booking: Thomas Koester

  • — Berlin | Kantine am Berghain

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