Man sagt ja gerne, dass Australier zurückgelehnte und entspannte Menschen sind, die das Leben lieber ruhig angehen lassen. Dann muss man sich schon fragen, woher DMA’s eigentlich kommen: Das Trio aus Sydney war 18 Monate auf Tour um die Welt, um ihre fanatischen und fantastischen Konzerte zu spielen und ihren krachigen Live-Sound (hauptsächlich) auf der Nordhalbkugel der Erde durch die Lautsprecher zu blasen. Und was verstehen Tommy O’Dell, Matt Mason und Johnny Took anschließend unter Entspannung? In ihrer Heimat Australien die Sommerfestivals aufmischen – ja, irgendwo ist für DMA’s immer gerade Sommer! – und an der zweiten Platte arbeiten. Und jetzt, ein Jahr nach Erscheinen der grandiosen Debütplatte „Hills End“ kündigen die drei an, dass sie im Mai für zwei Termine nach Deutschland kommen werden. Vielleicht wird auch schon der ein oder andere neue Song vorgestellt?! Den drei Australiern wird ja gerne eine Nähe zum Britpop nachgesagt. Aber auf der Bühne fällt das alles ab, DMA’s werden zu der aufgedrehten Garagen-Pop-Band mit einem Händchen für Melodien, mit einem Sänger, dessen Stimme noch entfernt an die guten und gar nicht alten 90er erinnert. Das erweiterte Trio dreht die Lautstärke und Intensität mit drei Gitarristen und einem Bassisten auf der Bühne deutlich nach oben, macht einen gehörigen Lärm und versprüht einen lockeren und sehr sympathischen Indierock-Charme. Und das ist dann ja wieder typisch australisch. Und typisch DMA’s.


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