Es sind ungewohnte, hellere Klangfarben, die Dillon auf ihrem dritten Album „Kind“ zulässt. Wer diesen Satz liest und ihr Oeuvre kennt, der muss vielleicht mit einem Lächeln im Gesicht an ihr Live- Album „Live at Haus der Berliner Festspiele“ denken. Am Ende von „Tip Tapping“, da fragt sie in die Regie: als munteres Mitsingspiel für das Publikum inszeniert,„Können wir ein wenig Licht haben, bitte? Ein wenig Licht?“ Es klingt wie eine Arbeitsanweisung für sie selbst und so wundert es nicht, dass sie in einem Interview kürzlich sagte: „Zum ersten Mal seit einer sehr langen Zeit war ich wieder in der Lage mit einer gewissen Leichtigkeit an Musik zu arbeiten.“ Wer allerdings den Vorab-Song „Killing Time“ kennt, der weiß, dass man von Dominique Dillon de Byington auch heute keinen seichten Pop erwarten muss. Dillon widmet sich auf „Kind“ dem Thema Liebe und schaut eben nicht nur auf die dunklen, sondern auch auf die hellen Stellen auf ihrem Herzen. Diese einnehmende Stimme, dieses traurige, trotz ihres jungen Alters weise Charisma und dieses drängende Klavierspiel, die ihre Konzerte und auch ihr Live-Album so einzigartig machen, sind jedoch immer noch da – und erstrahlen neu verpackt und doch vertraut. Am 10. November erscheint „Kind“ - Am 2. März ist sie live im Mojo Club zu sehen.

  • — Hamburg | Mojo Club

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