In den Songs von Dan Owen geht es um Liebe, Verlust und all die Gefühle, die dazwischenliegen. Was sie aber so ungewöhnlich macht, ist die Stimme des 24-Jährigen. Wenn der Brite zu singen beginnt, liegt in diesem rauen Organ so viel Emotion, dass die Augen der Zuhörer zu leuchten beginnen. Das liegt unter anderem daran, dass der Singer/Songwriter an alten Blues-Klassikern von Robert Johnson, Howlin’ Wolf oder Willie Dixon ebenso geschult ist wie an Bob Dylan oder den Country-Songs von Willie Nelson. Bei dessen 80. Geburtstag war er übrigens eingeladen: 50 Gäste, die in Jack Whites Third Man Records-Laden Musiker wie Nelson selbst, Sheryl Crow und Norah Jones spielen hörten – man ahnt, was in dem jungen Mann vorgegangen sein mag. Die überragende Qualität des Songwritings und die Fähigkeit, komplexe Geschichten aus dem Leben einfach zu erzählen, sind wiederum ebenso wichtig für Owens Entwicklung, und nicht zuletzt die Mentoren, die ihn unter ihre Fittiche nahmen: Mick Fleetwood zum Beispiel, der ihn entdeckte, die Produzenten Cam Blackwood (George Ezra) und Charlie Hugall (Florence + The Machine), die mit ihm an seinem Debütalbum arbeiten, oder Genesis-Gründungsmitglied Ant Phillips, der als Studiomusiker dabei ist. Eigentlich wollte Owen Gitarrenbauer werden, verlor aber bei einem Unfall einen Teil seines Augenlichts. Seitdem spielt er das Instrument, statt es zu bauen, und singt dazu. Er klapperte alle Clubs im Umkreis von zwei Stunden von seiner Heimatstadt Shrewsbury  ab, spielte einen Gig um den anderen und sammelte unbezahlbare Live-Erfahrungen. Das merkt man, wenn Dan Owen ans Mikro tritt und auf seine Klampfe eindrischt: „Mit nicht mehr als einer Akustikgitarre und seiner willkommen rauen, aber dennoch vielseitigen Stimme haben seine Lieder live eine Emotionalität, die in den Studioversionen so offen nicht immer zutage tritt“, schrieb gaesteliste.de über ein Konzert vom März, „das zeigt sich gleich beim ersten Song, ,Splinter‘, bei dem man den Schmerz des Protagonisten praktisch mit jedem Ton spüren kann und der vielen im Saal einen Gänsehaut-Moment beschert“, und das Fazit lautete: „Superstar in Wartestellung!“ Eben hat Dan Owen seinen neuen Song „Moonlight“ veröffentlicht, im Herbst kommt er erneut zu uns auf Tour.


Booking: Nora Söder / Phillip Brinker

  • — Köln | Studio 672

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  • — Hamburg | Molotow

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  • — Berlin | Badehaus

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  • — Wiesbaden | Kesselhaus

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