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BAUSA

Dreifarben Tour 2017 | 28. Oktober 2017

Newcomer in der Deutschrap-Szene gibt es viele – aber nur wenige hinterlassen einen solch gewaltigen Eindruck wie Bausa. Eine EP und eine der charakteristischsten Stimmen der Szene verschafften ihm Vorschusslorbeeren, Songs mit Haftbefehl und einen Supportslot auf der Tour von RAF Camora & Bonez MC. Wer ist dieser Junge? Bausa wird 1989 geboren. Rap war in seiner Jugend allgegenwärtig, da kam auch er nicht drumherum. Angefixt vom omnipräsenten Sound bringt Bausa sich auf einem alten Keyboard das Spielen bei, parallel dazu schreiben er und seine Jungs erste Texte und rappen über aus dem Internet heruntergeladene Beats. Erst macht Bausa harten Battlerap, dann wird daraus wenig später sein ganz eigener Style. Mit 16 nimmt er seinen ersten richtigen Song auf. Nicht im Studio, sondern im Kinderzimmer eines Kumpels, dessen Kleiderschrank als Gesangskabine herhalten muss. Von da an ist klar: Das mit dem Rappen ist Bestimmung. Bausa kommt gut an – wegen seiner Skills, aber auch wegen seiner prägnanten und  charakteristischen Stimme, die ihn von so ziemlich jedem anderen deutschen Rapper abhebt, sobald er den Mund öffnet. Aber so richtig will es noch nicht losgehen mit der Karriere. Der Grund: Bausa eckt immer wieder an – so oft, dass das Jugendamt ihn in ein Erziehungsheim steckt. Aber auch dort kommt es immer wieder zu Konflikten: Bausa fliegt nach einem guten Jahr und steht ohne Schulabschluss da. Auf dem zweiten Bildungsweg macht er eine Ausbildung und ist damit beschäftigt, sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Als er 19 Jahre alt ist, geht es wieder richtig los – aber anstatt weiter nach Schema F harte Battletexte zu schreiben, geht Bausa einen anderen Weg: „Deutscher Rap befand sich zu der Zeit in einer Art Kreativkrise, alles klang gleich“, erinnert sich Bausa. „Meine Reaktion darauf war, dass ich eigentlich gar keinen Rap, sondern ganz andere Musik gehört habe“, vornehmlich alte Motown-Songs, Soul und Funk. Er beschließt daraufhin, neue Dinge auszuprobieren. Gemeinsam mit einem Freund richtet er sich ein Studio ein und die beiden experimentieren nächtelang herum. Irgendwann stehen erste Songs, die auch zu Capo, seines Zeichens der Bruder von Haftbefehl, gelangen und Bausa veröffentlicht mit der „Seelenmanöver“-EP ein erstes Lebenszeichen. In der Szene spricht man schnell über den Jungen aus dem Süden mit der prägnanten Stimme und dem Händchen für Hits. Bald hört man den Mann auf Songs mit Haftbefehl, Celo & Abdi, Yasha, Sido, sowie Miss Platnum. Inzwischen ist mit „Dreifarbenhaus“ auch sein erstes Album erschienen und am 28. Oktober kommt er live in den Hamburger Mojo Club.
  • — Hamburg | Mojo Club

    Einlass:  Uhr Beginn:  Uhr

    präsentiert von

    16Bars.de, Juice, HipHop.de, Rap.de, delta radio

    Tour Dreifarben Tour 2017

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