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AOIFE O'DONOVAN

Aoife O’Donovan gehört zu den Frauen, die sich nicht festlegen lassen. Allein vom gälischen Vornamen – der sich übrigens Lifa ausspricht – sollte man sich nicht täuschen lassen. Irische Wurzeln hat die Frau aus Boston, musikalisch ist sie viel weiter gefächert. Angefangen hat sie als Frontfrau der Alternative-Bluegrass-Band Crooked Still, die mit ihrem innovativen Stil und der unorthodoxen Instrumentierung die traditionelle Szene ziemlich aufgemischt haben. Aber auch klassische Singer/Songwriter-Stücke gehören zum Repertoire der Sängerin, deren Einfluss von Größen wie Bob Dylan, Joan Baez oder Joni Mitchell nicht zu verkennen ist. O’Donovan hat zusammen mit dem Dave Douglas Quintet Jazz aufgenommen. Das Stück „Lay My Burden Down“, das Alison Krauss weltweit bekannt machte (und das auch im Film „Am Ende des Weges“ verwendet wurde), stammt aus ihrer Feder. Anders gesagt: Aoife O’Donovans Liebe gilt all den Americana-Stilen, dem Folk und dem Country, den Sängerinnen und Songwritern, dem Jazz und dem Klezmer. All das hat sie in verschiedenen Formationen schon gespielt. Und dazwischen hat sie noch Zeit selbst ein Album aufzunehmen. Nach dem Debütalbum „Fossils“ aus dem Jahr 2013 erschien im vergangenen Jahr das zweite Studioalbum „In The Magic Hour“, das sie erneut gemeinsam mit dem Grammy-gekrönten Produzenten Tucker Martine einspielte und das mit seinen noch eindringlicheren und persönlicheren Songs – sie verarbeitete darin unter anderem den Tod ihres Großvaters – ein echtes Meisterwerk geworden ist. Im September folgte das Live-Album „Man in a Neon Coat: Live from Cambridge“, das eine andere, energetischere der vielen Seiten von O’Donovan zeigt. Im Mai kommt Aoife O’Donovan auf Solo-Tour zu uns und wird auch einen neuen Song im Gepäck haben, der – so steht zu hoffen – auch der Vorbote eines neuen Albums sein wird.


Booking: Nora Söder / Phillip Brinker

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